Unsere Chronik

Chronologischer Rückblick

 

08.05.1991

15 Busenberger Bürger gründen im ‚Bürgerstübchen’ den Obst- und Gartenbauverein und wählen Franz Burkhart zum 1. Vorsitzenden, der dieses Amt bis 2012 innehatte.

Als Vereinsziele wurden damals genannt:

            ‚Nicht nur Obst- und Gartenfrüchte ernten – auch Ideen und Anregungen zur             Dorfverschönerung einbringen und einem großen Bevölkerungskreis offen stehen’.

 

13.10.1991

Bei der Gründungsversammlung zählte der junge Verein bereits 115 Mitglieder – darunter auch unser Kreischef, Herr Landrat Duppre. Im Anschluss werden die Siegerehrungen für den 1. Blumenschmuckwettbewerb in Busenberg vorgenommen. In der Folge wird der Blumenschmuckwettbewerb jährlich durchgeführt, wobei die Bewertungen jeweils durch einen Partnerverein des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Südwestpfalz vorgenommen werden.

 

März 1992

Im Rahmen der ersten großen Baumpflanzaktion werden 450 Obstbäume – darunter 350 Hochstämme gepflanzt. Am ersten und zweiten Feldkreuz werden Verschönerungsmaßnahmen vorgenommen und das 2. Feldkreuz erhält eine neue Einfassung. Am

 

11./12.07.1992

wird das neu gestaltete Feldkreuz durch Herrn Pfarrer Effler feierlich der Öffentlichkeit übergeben. In über 200 Arbeitsstunden wurde gegenüber dem jüdischen Friedhof ein Prachtstück errichtet, das fortwährend von unserem Verein gepflegt wird und die Besucher durch die liebevolle Gestaltung immer wieder erfreut.

 

Oktober 1992

Der Bau eines Kelterhauses wird erstmals in Erwägung gezogen. Mittlerweile zählt der Verein 215 Mitglieder. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde

 

1993

das ehrgeizige Projekt       ‚Neubau Kelterhaus’ beschlossen. Zur Finanzierung des Projektes war man auf Zuschüsse und Spenden angewiesen und führte verschiedene Festaktivitäten durch.

Bis zum Baubeginn im Herbst 1994 waren sehr viele Behördengänge notwendig - die Gemeinde Busenberg musste einen neuen Bebauungsplan erstellen, Forstbehörde, Untere Landespflegebehörde, Verbandgemeindeverwaltung, Wasserwirtschaft u.a waren zu beteiligen und mussten unserem Bauvorhaben zustimmen.

 

Bis zum Ende des Jahres 1993 waren über 1000 neue Obstbäume rund um Busenberg gepflanzt worden.

 

März 1995

war die Grundsteinlegung zum Kelterhaus. Die Mitgliederzahl betrug zu diesem Zeitpunkt 320 Personen.

 

September 1995

Mit der Ortsgemeinde Busenberg schloss der Verein ein Pachtvertrag für die ehemalige Mülldeponie im Lindteich mit dem Ziel, das Gelände zu rekultivieren, mit Mutterboden aufzufüllen, zu begrünen und mit Obstbäumen zu bepflanzen. Noch im gleichen Jahr wurden dort 75 verschiedene Obstbäume gepflanzt.

 

1996

Bereits 5 Jahre nach Vereinsgründung wurde das Kelterhaus fertig gestellt und das Erdgeschoss eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben. Der 1. Vorsitzende Franz Burkhart konnte stolz verkünden, dass in 11385 freiwilligen Arbeitsstunden und durch Materialbeschaffung ca. 330000.—DM eingespart werden konnten. Der Verbandsbürgermeister, Herr Barbey, sprach in der Einweihungsrede u.a. davon, dass der Verein in kurzer Zeit soviel geleistet habe, wie manch ein Beamter in seinem Leben nicht.

Bereits im

 

1996

wurde die modernste Kelteranlage in der Region mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht. Wegen des Booms beim Anlegen von Streuobstwiesen war der Bau einer Kelteranlage erforderlich, damit die mittlerweile 375 Mitglieder - aber auch Nichtmitglieder als Kunden - die Möglichkeit hatten, ihren eigenen Apfelsaft herzustellen.

Im ersten Jahr der Inbetriebnahme der Kelteranlage wurden im

 

1996

ca. 30000 Liter Apfelsaft für unsere Kunden aus Nah und Fern hergestellt. Die Qualität des Saftes wurde aus allem Munde gepriesen.

 

1997 und 1998

galt es dann, das bisher geleistete zu bewahren und mit kleineren Aktivitäten zu vervollständigen. So kann von dem Bauerflohmarkt am Lindenplatz berichtet werden, der ein voller Erfolg war.

 

1999

nahm unser Verein zum ersten Male beim Naturschutzpreis von Möbel Martin teil, errang den 4. Platz und 2500.—DM Preisgeld.

 

2000

war nach vollständiger Fertigstellung des Vereinshauses gekennzeichnet von einer dreitägigen offiziellen Einweihungsfeier, zu der Vertreter des öffentlichen Lebens, befreundeter Vereine und die Bevölkerung zahlreich erschienen waren.

 

Bei einer Baumpflanzaktion am Bürgerhaus Drachenfels wurden verschiedene Obstbäume gesetzt, so dass sich die Anzahl der durch den Verein gepflanzten Obstbäume auf ca. 2500 erhöhte.

 

 2002

zählte unser Verein 510 Mitglieder. Herausragende Veranstaltungen die Vogelstimmenwanderung mit anschließendem gemeinsamem Frühstück; die 2. große Hobbyausstellung, der 5 Tages Vereinsausflug in die Wachau und unsere große Herbstausstellung.

 

2003

wurde der ‚Muttertagskaffee’ eingeführt, bei dem die Mütter an ihrem Ehrentage bewirtet werden. Diese Veranstaltung wird aufgrund seiner guten Resonanz seitdem jährlich wiederholt.

 

2004

war das Jahr des Umbaus bzw. der Modernisierung unserer Kelteranlage. Durch den starken Andrang war es erforderlich, die bisherige Kelteranlage, die 1996 noch als damals modernste Kelteranlage angesehen worden ist, auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. So wurden eine Erhitzungsanlage, ein Flaschenausdämpfungsgerät, eine vollautomatische Abfüllung und eine Etikettierungsmaschine in Betrieb genommen. Dies bedeutete einen weiteren finanziellen Kraftakt für den Verein, der durch viele freiwillige Arbeitsstunden jedoch abgemindert worden ist.

 

Die Eröffnung der Kreisapfelwoche in Busenberg war ein weiteres Highlight 2004.

 

Ebenso die Enthüllung des Markierungssteins ‚Hexenplatz’, so dass die Wanderer nunmehr auch das Hexenplätzel finden können, das zwar auf jeder Wanderkarte eingezeichnet ist, aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausgezeichnet war.

 

 2005

beteiligte sich der Verein abermals an dem ausgeschriebenen Umweltschutzpreis von Möbel Martin unter dem Motto ‚Rückblick und Visionen’.

Die Jury bezeichnete die Aktivitäten des Vereins um die Ziele des Umweltschutzes beispielgebend. Wir errangen den 2.Platz und konnten dafür 2500 Euro Preisgeld in Empfang nehmen.

 

Durch verschiedene Pflanzaktionen unserer Mitglieder wurden seit Vereinsgründung insgesamt ca. 4000 Obstbäume rundum Busenberg gepflanzt.

Bei den jährlich wiederkehrende Veranstaltungen wie Sommer- / Winterschnittkurse, Blumenschmuckwettbewerbe, Teilnahme am Weihnachtsmarkt, Vereinsausflüge können sich die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Busenberg informieren, gesellig beisammen sein bzw. zur Dorfverschönerung unseres Heimatortes Busenberg beitragen.

 

2006

Am 05./06.August 2006 feierte der Obst- und Gartenbauverein Busenberg, mit ca. 500 Mitgliedern der größte Verein - sowohl in Busenberg als auch im Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Südwestpfalz -  sein 15jähriges Vereinsjubiläum.

Das Kelterhaus Busenberg war Treffpunkt der  Jubiläumsveranstaltung zum 15. Vereinsjubiläum. An zwei Tagen ließ man  die vergangenen 15 Jahre bei gemütlichem Beisammensein Revue passieren lassen. Die Veranstaltung wurde begleitet von  den Hinterweidenthaler Sensendenglern und den  Busenberger Wasgau-Musikanten.

 

2007

In der Vergangenheit war unserem Vereins- und Vorstandmitglied Alfons Burkhart aufgefallen, dass die Kinder des Kindergartens Busenberg mehrmals wöchentlich mit ihren Betreuerinnen auf Exkursionen in den Wald  gingen. Deshalb reifte in Alfons Burkhart die Idee, für die Kinder Bänke und Tischen zum Spielen und zum dortigen  Aufenthalt anzufertigen. Nach Abklärung mit der Ortsgemeinde und der Forstverwaltung  fertigten Alfons und Franz Burkhart 4 Bänke und ein Tisch an, die in der Gewanne Holdebühler Platz, ca. 100 Meter vom Kelterhaus  entfernt, aufgestellt wurden. So entstanden  Sitzgelegenheiten für ca. 30 Kinder. Die  Gruppen des Kindergartens können somit täglich  abwechselnd das Waldklassenzimmer nutzen. Sie können somit die Natur genießen und werden  mit den Belangen des Naturschutzes vertraut.

Der Obst- und Gartenbauverein Busenberg zeigte  mit der Errichtung eines Waldklassenzimmers wiederum ein Herz für Kinder.

 

Aufgrund der gelegentlichen Beschwerden von Kelterkunden, dass der Apfelsaft mit der Zeit ungenießbar geworden sei, lud der OGV Busenberg externe Fachleute ein. In ihren Fachvorträgen gingen Professor Binning und Herr Beck auf Problematiken aus dem theoretischen und praktischen Bereich ein. Die Vorschläge der beiden Fachleute (hauptsächlich Abkühlung der Flaschen und Sauberkeit des Obstes)  wurden mit der Hoffnung umgesetzt, auch die geringen Beschwerden weiter reduzieren zu können.

 

2008

Durch den Kreisverband wurde die Historische Streuobstwiese an der B 427, Ortsausgang Busenberg in Richtung Bad Bergzabern, mit Unterstützung des OGV Busenberg errichtet. Der OGV Busenberg übernimmt die Pflegekosten für diese schöne Anlage, auf dem alte Apfel- bzw. Obstbäume gepflanzt und beschriftet wurden und von jedermann besichtigt werden können.

 

Die 600 Jahr-Feier unsere Ortsgemeinde Busenberg wurde vom OGV Busenberg kräftig unterstützt. Mit einer historischen Ausstellung zu den Themengebieten ‚Haushalt’, ‚Handwerk’, ‚Landwirtschaft’ und ‚Forstwirtschaft’ konnte gezeigt werden, wie früher die Menschen arbeiteten. Die Geräte aus Land- und Forstwirtschaft sowie aus dem Handwerk wurden am  und die Geräte aus dem Haushalt im Kelterhaus präsentiert. Eine gelungene Veranstaltung im Rahmen der Busenberger 600 Jahrfeierlichkeiten, die sich über das gesamte Jahr 2008 erstreckten.

 

2009

In der letzten Ausschusssitzung 2008 war die Idee besprochen worden, eine Bandpresse anzuschaffen. Angesichts  der starke Beanspruchung der Kelteranlage durch die enormen Kelteranfragen, der Überalterung der bisherigen Anlage und hauptsächlich der Überalterung des Personals wurde das Projekt ‚Bandpresse‘ vorangetrieben. Musteranlagen wurden besichtigt – auch bei den französischen Freunden in Niederlauterbach. Nachdem die finanziellen Belastungen dieses Kraftaktes geklärt waren ( Zuschüsse, Verkauf von Bausteinen für die Bandpresse an Privatleute und Aufnahme eines Kredits) konnte  in der Keltersaison 2009 die neue Bandpresse zum ersten Male in Betrieb genommen werden.

 

2010

…war ein ruhiges Jahr für den OGV Busenberg. Die gekelterte Apfelmenge war gering. Die Planungen für das 20. Vereinsjubiläum 2011 wurden in Angriff genommen.

 

2011

Im Ausschuss wurde einstimmig beschlossen, anlässlich des 20. Vereinsjubiläums  keine offizielle Feier auszurichten und stattdessen verdiente Mitglieder, die altersbedingt nicht mehr an den Aktivitäten ihres OGV teilnehmen können, einzuladen, zu ehren und zu bewirten. Diese Aktion kam bei den Vereinsmitgliedern und insbesondere den älteren und um den OGV verdient gemachten  Mitgliedern gut an und zeigte, dass die ehemals aktiven Mitglieder beim OGV Busenberg nicht vergessen sind.

 

2012

Der seit Vereinsgründung 1991 im Amt befindliche Vorsitzende,  Franz Burkhart hatte angekündigt, altersbedingt nicht mehr als Vereinsvorsitzender zu kandidieren. Die Nachfolgefrage gestaltete sich schwierig und in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde das Thema besprochen. In seinen Grußworten zu dieser problematischen Zukunftsfrage resümierte Franz Burkhart zunächst die Entstehung des Vereins und den Nutzen, den die Ortsgemeinde Busenberg aus dem größten örtlichen Verein zog und erinnerte daran, dass in den 21 Jahren insgesamt ca. 25 Bäume im Ortsbereich Busenberg und ca. 4000 Obstbäume in der Gemarkung Busenberg bepflanzt wurden. Franz Burkhart apperlierte an die Vereinsmitglieder, sich in die Vorstandschaft des Vereins einzubringen.

In der Folge klärten sich schließlich Roland Sternberger, Thomas Keller und Berthold Haas bereit, als Dreiergremium für  den Vorstand zu kandidieren. Nachdem in der Jahreshauptversammlung diesbezüglich die Vereinsatzung geändert worden war, wurden die drei vorgenannten Personen zu den neuen,  gleichberechtigten Vereinsvorsitzenden gewählt. Die Fortführung der Vereinsarbeit war somit gewährleistet.

Die Keltermenge in diesem Jahr war wieder enorm, so dass die Bandpresse ausgelastet war und es sich somit gezeigt hat, dass die Anschaffung der Bandpresse die richtige Entscheidung war.

 

2013

Der OGV Busenberg startete mit einer Qualitätsoffensive in die Keltersaison 2013 und veröffentlichte in der Presse, im Internet und in Anschreiben an die potentielle Kelterkunden nachfolgende Informationen:

Im Interesse unserer Kelterkunden ist es wichtig, dass Jeder SAUBERES  Obst zum Keltertermin bringt. Dadurch ist zum einen gewährleistet, dass man selbst köstlichen naturtrüben Apfelsaft – oftmals von seinen eigenen Äpfeln – erhält. Andererseits  bleiben die Kelteranlagen dadurch  sauber und werden nicht mit Keimen und anderen Schadstoffen kontaminiert, so dass die nachfolgenden Kelterkunden davon profitieren.

Zum Keltern eignen  sich  am besten frisch gepflückte Früchte - vor geschüttelten oder gelesenen.    Faulstellen und Verschmutzungen (insbesondere Obst von beweideten Grundstücken)   erhöhen die Gefahr des frühzeitigen Verderbens des Apfelsaftes, weshalb das angelieferte Obst genau kontrolliert und bei Beanstandungen auch nicht zum Keltern angenommen wird.  Je kürzer die Zeit zwischen Ernte und Verarbeitung, desto geringer ist die Gefahr der Beeinträchtigung durch Schadstellen. 

Nach der Anlieferung werden die Äpfel in große Holzkisten gefüllt und von dort  in die Bandpresse geschüttet, wo sie gewaschen und danach gepresst werden.

Das in der Vergangenheit beobachtete Ausschneiden von Faulstellen mit dem Messer soll unterbleiben, weil dadurch Keime in den Kelterprozess gelangen können.  Messer an der Bandpresse werden nicht geduldet!

Da der ph-Wert Rückschüsse auf die Haltbarkeit des gekelterten Apfelsaftes zulässt, wurde in diesem Jahr zum ersten Male der PH-Wert des angelieferten Obstes gemessen. Die Messungen werden dokumentiert  und sollen als Grundlage für  weitere Qualitätsverbesserungen dienen.

Die Qualitätsmerkmale des Obstes / Apfelsaftes (Beurteilung eines angelieferten Obstes, den gemessenen PH-Wert, die Höhe der Abfülltemperatur und die Chargen-Nummer)   werden in einem Laufzettel dokumentiert, der ausgehändigt wird, so dass jeder Kelterkunde transparent informiert wird.

 

Die Bemühungen aus der Kelteroffensiven können als erfolgreich bezeichnet werden und werden auch in Zukunft weitergeführt.

 

2014

Bei den Neuwahlen wurde Michael Nauth für den nicht mehr kandidierenden Thomas Keller als dritter gleichberechtigter Vorstand gewählt. Roland Sternberger, Berthold Haas und Michael Nauth sind nun das Vorstandsgremium, wobei Roland Sternberger als Vorstandssprecher fungiert.

 

Der Kelterbetrieb wurde umgestaltet, um die Verantwortung auf mehreren Schultern zu verteilen. Hierzu hatte unser langjähriger Keltermeister  Thomas Keller interessierte Mitglieder in der Handhabung der Keltermaschinen beschult, so dass es ab 2014 möglich ist, den Keltermeister zu entlasten.

 

Der OGV Busenberg nahm am Naturschutzpreis von Möbel-Martin teil und errang unter über 50  Teilnehmern den beachtlichen 5. Rang und war damit bester rheinland-pfälzischer Verein.

Auf der Homepage von Möbel-Martin können die Gründe nachgelesen werden, die zu dieser guten Platzierung führten. Hier ein Auszug daraus:

…..Ein „Dauerläufer“ ganz eigener Art ist ein weiterer Preisträger (Preisgeld: 1000 Euro), der seine Aktivitäten inmitten des Pfälzer Waldes entfaltet: Beim Obst- und Gartenbauverein Busenberg laufen Jahr für Jahr zehntausende Liter Apfelsaft aus der Saftpresse. Auf 50 Hektar Fläche hat der Verein mehr als 4500 neue Obstbäume gepflanzt. So wird die Landschaft offen gehalten, und es entsteht eine Vielfalt an zusätzlichen Lebensräumen für Tier- und Pflanzenarten, die auf Licht und Luft angewiesen sind. Nach Ansicht der Jury setzt der Verein damit das Prinzip Naturschutz durch Nutzung in vorbildlicher Weise um und steckt mit seinen Ideen zur Verwertung des Obstes und Erhalt von Streuobstwiesen auch andere an…..

 

2015

Bei der Jahreshauptversammlung am 21.02.2015 gab Roland Sternberger  einen sehr detaillierten Bericht über das vergangene Jahr 2014 ab.  Dabei ging er auf die großen Aktivitäten wie  zwei Schnittkurse, zwei Fachvorträge, Maibaumstellen, Jahresabschluss mit Helferfest, Vogelstimmenwanderung, div. Arbeitseinsätze, Gestaltung der Feldkreuze, 8 Ausschusssitzungen, Wettbewerb von Möbel Martin mit einem Preisgeld von 1000.-€,  12 Vermietungen, …ein.  Die Keltersaison 2014  war aufgrund des schlechten Obstjahres eher mittelmäßig. Den Rentnern zollt er einen besonderen Dank für die Ernte der gespendeten Äpfel. Besonderer Dank geht auch an Tom Keller für die Schulungen und Hilfestellungen rund um das Keltern.

 

Aus gesundheitlichen Gründen ist Roland Sternberger im Juli 2015 von seinem Amt des Vorstandssprechers zurückgetreten. Im Ausschuss wurde beschlossen, dass bis zu den Neuwahlen 2016 die beiden Vorstände Berthold Haas und Michael Nauth gemeinsam den OGV Busenberg führen werden.

 

2016

Mit Edith Göttmann erstmals Frau im Führungstrio

 

Bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Busenberg e.V. am 20.02.2016 wurde mit Edith Göttmann erstmals eine  Frau in die Vorstandsschaft gewählt. Das gleichberechtigte Führungstrio Berthold Haas, Edith Göttmann und der ebenfalls neugewählte Jürgen Henky wird  in den nächsten beiden Jahren den erfolgreichen Obst- und Gartenbauverein Busenberg führen.

 

Der von Udo Fremgen durchgeführte Winterschnittkurs war  gut besucht. Der Schnittkurs im Sommer wurde wegen der Jubiläumsveranstaltung nicht durchgeführt.

Die Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre OGV Busenberg wurde am 16./17.07.2016 durchgeführt. Die entsprechenden Planungen waren von einem Festausschuss durchgeführt worden. Bei der Vorbereitung und dem Fest selbst halfen Ausschussmitglieder, viele Mitglieder und auch einige Bürger mit und ALLE trugen somit maßgeblich zum Gelingen des Festes bei. Nachdem am 16.07.2016 die Gründungsmitglieder geehrt worden waren, wurden bei dem Helferfest im November 2016 die Mitglieder geehrt, die im Gründungsjahr 1991 in den OGV eingetreten sind.

Die Keltersaison verlief im letzten Jahr nicht besonders gut, was auf das weniger gute Obstjahr zurückzuführen ist. 3000 Liter Apfelsaft wurden für den Verein gekeltert – die Flaschen stehen das Jahr über zum Verkauf an. A

Der Fachvortrag zum Thema Pflanzenschutz am 08.11.2016 des Herrn Harzer vom Dienstleistungszentrum ländlicher Raum in Neustadt  war gut besucht.

Für die Verleihung der ‚Goldenen‘ bzw. ‚Silberne Rose‘ an Alfons Burkhart (goldene Rose – trug dieses Abzeichen bei der 25 Jahrfeier stolz an seiner Brust) und Gaby von Borstel sowie Werner Hartmann (silberne Rose) würdigte Berthold Haas deren Verdienste um den OGV Busenberg.

 

2017

 

Nachdem der Schatzmeister Werner Gnriß seinen gesundheitsbedingten Rücktritt bei der Jahreshauptversammlung erklärt hatte, wählte der Vereinsvorstand Josef Rothschmitt als neuen Schatzmeister.

Der Winterschnittkurs und auch der Juniriss waren wenig besucht. Das traditionelle Maibaumfest wurde als Tagesveranstaltung durchgeführt und war gut besucht.

Das Highlight des Jahres 2017 war zweifellos die Tomatenausstellung mit Verkostung durch die auch  aus dem Fernsehen bekannte Fachfrau Melanie Grabner. Über 100 Gäste, vorwiegend auswärtige Gäste, wurden begrüßt.

Die Keltersaison 2017 war wegen der beiden Frosttage im April schlecht – es wurde nur an drei (Halb-)Tagen gekeltert. Für den Verein konnten wir aufgrund intensiven Personaleinsatzes über 4000 Liter Apfelsaft keltern. Die Äpfel hierfür wurden diesmal sogar von Steuobstbäumen im Saarland gepflückt.

Am 05.11. fand im Kelterhaus die Ehrung der Sieger des Blumenschmuckwettbewerbs statt. Unser Bewertungspartner war die Gemeinde Herschberg. Die Veranstaltung war mit über 60 Teilnehmern sehr gut besucht und wir haben uns im Ausschuss überlegt, den Wettbewerb wieder jährlich durchzuführen.

Im Januar fand dann der Jahresabschluss zusammen mit dem Helferfest der Keltersaison statt. Diese beiden Veranstaltungen sollen zukünftig wieder getrennt stattfinden, d.h. das Helferfest unmittelbar nach der Keltersaison.

Für unseren Verein hervorzuheben ist immer wieder die Pflege des Feldkreuzes,

praktisch die Visitenkarte unserer Gemeinde für deren Besucher.

 

2018

Bei den Neuwahlen wurde das Vorstandstrio Berthold Haas, Edith Göttmann und Jürgen Henky wiedergewählt. Als Schatzmeister wurde Josef Rothschmitt gewählt und als Schritführer fungieren Sabine Hoffmann und Max Kimmle.

 

Der Fachvortrag 'Düngung und Beetpflege' wurde als Gemeinschaftsveranstaltung des Landhandels Burkhart aus Dahn, der Firma CUXIN und dem OGV Busenberg am 02.03.2018 im Kelterhaus durchgeführt. Dabei gab Herr Reingardt interessante Tipps für die Gartenpflege und Düngung. Etliche Besucher machten von der Möglichkeit der kostenlosen Untersuchung von Bodenproben gebrauch.

Der Schnittkurs am 10.03.2018 wurde in Kooperation mit dem Projekt 'LIFE - Biocorridors' vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen durchgeführt. Nach einem theoretischen Teil im Kelterhaus zeigte ein Mitarbeiter der Baumschule Ritthaler den Baumschnitt in der Praxis.

 

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